Ich bin Mitte Vierzig, Vater zweier schulpflichtiger Kinder und einer schulpflichtigen Frau. Sie ist Lehrerin an einer bayerischen Realschule. Da vieles in unserem Leben im Zeichen von (unseren) Kindern steht, haben wir ein großes Interesse daran, ihnen ein lebenswertes Land zu überlassen.

Ich selbst hatte in meinem Leben unfassbar viel Glück: Aufgewachsen in einem Akademikerhaushalt in einer fränkischen Kleinstadt. Ich hatte bislang nie große Zukunftsängste, mein Land, meine Familie haben mir stets ausreichend Sicherheit gegeben, damit ich mich zu einem (hoffentlich) wertvollen Mitglied dieser Gesellschaft entwickeln kann. Und bislang ist die Bilanz nicht soo schlecht. Ich weiß, Eigenlob stinkt!

Nun bin ich mittlerweile, wie eingangs erwähnt, selbst Vater zweier Kinder. Und in dieser Rolle, den beiden Sicherheit zu geben, ein behagliches Umfeld und eine Zukunft zu bieten, in der sie sich frei entwickeln können, stoße ich zusehends an meine Grenzen.

Umso mehr macht es mich fassungslos, wie wir mit diesen Problemen von Euch Älteren im Stich gelassen werden. Die Herausforderungen aktuell sind immens [LINK *04 Heute und vor dreißig Jahren: Ein Vergleich], da braucht man nicht lange zu suchen.

Als reflektierter Mensch dachte ich, man muss es Euch, in diesem Fall meinen Eltern, nur erklären, was da gerade abläuft, und dann unterstützt Ihr uns. Oder pflichtet uns zumindest bei und seid auch ein wenig entsetzt, was Euren Enkeln so geboten wird. Oder eben nicht geboten wird.

Nun, da war ich reichlich naiv. Bei Euch herrscht nämlich gar keine Bereitschaft, Euch unsere Probleme auch nur anzuhören. Geschweige denn anzuerkennen, dass es Probleme gibt.

Diese Erkenntnis war bitter und schlug bei mir schnell in Wut um [*07 Radikalisierung (Gefühle als Ausgangspunkt)] . Warum erkennt Ihr die Probleme, die wir doch tagtäglich nachweisbar haben, nicht an?Warum glaubt und glaubtet Ihr lieber Politikern, die diese Probleme herunterspielen? Politikern, deren Glaubwürdigkeit eigentlich auf dem Nullpunkt liegen müsste [*3.5 Populismus zerstört den allgemeinen Diskurs], denen schenkt Ihr mehr Glauben als uns?

Diese Bequemlichkeit, sich auf diese Weise nicht mehr mit den aktuellen Herausforderungen befassen zu müssen, die schadet uns aktuell massiv. Wir Jüngeren verlieren! Und nach dem Rentenpaket, das Ende 2025 beschlossen wurde, war mir klar, dass ich etwas unternehmen muss! Also, spitzt mal die Ohren, ich habe einiges zu sagen!

Und zum Schluss noch ein Hinweis, der heute möglicherweise notwendig ist: Alle meine Texte sind von mir und niemand anderem formuliert. Keine KI, kein Ghostwriter oder sonst irgendwas. Entsprechend könnten Tipp- und Gramatikfehler enthalten sein, es wurde jedoch jeder einzelne Satz von mir erdacht.

Angesagt